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Aber auch in aktuellen Krisen wird der Suchdienst tätig. Jährlich treffen bis zu 10.000 Suchanfragen im Gefolge von weltweiten Konflikten, wie im Irak, in Afghanistan, im ehemaligen Jugoslawien, in Somalia, Äthiopien und Eritrea, in Zentralafrika sowie in Georgien, Aserbeidschan, Tschetschenien und Abchasien. Die Aufklärungsquote in solchen Fällen ist mit rund 80 Prozent sehr hoch. Der DRK-Suchdienst übermittelt pro Jahr zwischen 5000 und 8000 so genannte "Rotkreuznachrichten" zwischen Menschen in Konflikt- und Katastrophengebieten in aller Welt und ihren Angehörigen in Deutschland. Diese Nachrichten werden über das weltweite Netzwerk der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften weitergeleitet – und sind oft die einzige Möglichkeit für getrennte Familien, miteinander in Kontakt zu bleiben.
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