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Jedes Jahr erleiden etwa 9 Millionen Menschen in Deutschland einen Unfall oder geraten in eine lebensbedrohliche Situation. Es geschieht immer unerwartet und das Opfer ist zunächst völlig abhängig von Menschen, die sich zufällig in der Nähe befinden. Deren Hilfe kann darüber entscheiden, ob die verletzte Person bleibende Schäden davonträgt oder ob sie gar überlebt.
Nur etwa 5% der Bevölkerung hält sich für befähigt, nach einem Notfall qualifizierte Hilfe leisten zu können.
Das ist zu wenig, wenn man das Funktionieren der Rettungskette (Sofortmaßnahmen am Unfallort – weitere Maßnahmen – Rettungsdienst – Krankenhaus) ernst nimmt und der Laienhilfe eine entsprechende Bedeutung zukommen lässt
Ein Mangel an Angeboten hierfür liegt nicht vor, denn es werden ständig Erste Hilfe-Lehrgänge und Ausbildungen in Sofortmaßnahmen am Unfallort vom DRK durchgeführt.
Stichprobeartige Überprüfungen haben gezeigt, dass bei Mitbürgern, deren Erste Hilfe-Lehrgang länger als zwei Jahre zurückliegt, oft nur bruchstückhafte Kenntnisse vorhanden sind. Viele erinnern sich zwar noch an Bezeichnungen wie „Seitenlage“ oder „Atemspende“, beherrschen jedoch nicht mehr die praktische Durchführung dieser Maßnahmen.
Sicher wird man nicht jeden Tag mit einem Notfall konfrontiert oder muss sogar Leben retten. Dies scheint der Grund dafür sein, dass der überwiegenden Mehrzahl der Bevölkerung der Ernst einer solchen Situation nicht hinreichend bewusst ist. Wenn man bedenkt, wie häufig es zu Notfällen in der eigenen Familie kommen kann, sollte jeder in Erster Hilfe sicher sein.
Es ist satzungsgemäße Aufgabe des Deutschen Roten Kreuzes in Gelnhausen, die Bevölkerung in Erster Hilfe und Lebensrettenden Sofortmaßnahmen auszubilden
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