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ARCHIV            DRK - Kreisverband Gelnhausen e.V.
Frankfurter Str. 34
63571 Gelnhausen

 

DRK Ortsvereinigung Vogelsberg Birstein-Brachttal:

Nichts in unserer Gesellschaft ist selbstverständlich

Seit 1931 besteht in Birstein und Umgebung eine aktive DRK – Gruppe, die über die vielen Jahre eine wechselvolle Geschichte erlebt hat.
Besonders schwierig gestalteten sich die Verhältnisse nach dem 2. Weltkrieg. Trotzdem gelang es den wenigen DRK – Mitgliedern die schwierige Zeit zu meistern, besonders die vielen Obdachlosen und Flüchtlinge mussten betreut und eingegliedert werden.
Im Jahre 1960 hatte das DRK Birstein ca. 20 aktive Männer und 10 aktive Frauen als Mitglieder der Bereitschaft. Durch konkrete und gezielte Werbung, sowie durch verstärkte Ausbildung in Erster Hilfe konnte die Mitgliederzahl auf über 150 gesteigert werden. Durch den Aufbau der Bergwacht und die damit verbundene Hinwendung zum Naturschutz vor rund 30 Jahren sind wiederum neue Aktive gewonnen worden. Neben dem Naturschutz übernimmt die Bergwacht den Winterrettungsdienst in Teilregionen des Vogelsberges. Vor etwa 10 Jahren wurde die Wasserwacht als weiterer neuer Fachdienst innerhalb des DRK gegründet. Dieser Fachdienst unterstützt den Wasserrettungsdienst im Freizeitbad Birstein und Ahler Stausee und steht für Katastrophen-Einsätze zur Verfügung. Ein Fachdienst ganz besonderer Art ist das DRK-Musik-und Show-Corps, das vor etwa 25 Jahren gegründet wurde und weit über die Grenzen Birsteins ein hervorragendes Ansehen genießt. Neben der Musik hat sich vor 10 Jahren eine Tanzgruppe innerhalb des DRK gebildet, die bei kulturellen Veranstaltungen verschiedenster Art auftritt. Die DRK Ortvereinigung Vogelsberg –so nennt sich der Gesamtverband- hat also nicht nur die typischen Rotkreuzdienste wie Sanitätsdienst und Betreuungsdienst zu bieten sondern vereinigt Aktivitäten der verschiedensten Richtungen.

Seit 1960 ist neben dem Mitgliederzuwachs eine Verbesserung der Einsatzfähigkeit erreicht worden. Im Rahmen der Veränderungen des Katastrophenschutzes wurden zunächst Großraumkrankenwagen, später Krankenkraftwagen, Arzttruppwagen, eine Feldküche, Gerätewagen, Küchenwagen in Birstein und Brachttal stationiert.
Da für diese Fahrzeuge Unterstellmöglichkeiten benötigt wurden, setzte eine rege Bautätigkeit ein: Sechs Garagen, ein Unterrichtraum und ein entsprechender Geräteraum entstanden in Birstein, drei Garagen mit Nebenräumen wurden in Udenhain errichtet. Alle Arbeiten führten die Mitglieder der Ortsvereinigung ehrenamtlich aus.
Vor 5 Jahren erfolgte dann der Neubau der Rettungswache und der Sozialstation in Birstein und einer Blockhütte im Freizeitbad. Außerdem wurde in der alten Schule in Neuenschmidten ein Raum für das DRK hergerichtet.

An der Kurzdarstellung wird die Entwicklung und Bedeutung des DRK im Vogelsberg deutlich. Trotzdem bleibt noch vieles zu tun, zumal die Begeisterung für die aktive Mitgliedschaft in der Bevölkerung gegenüber allen Hilfsorganisationen nachgelassen hat. Deshalb wird die DRK – Ortsvereinigung unter dem Thema - Nichts ist selbstverständlich in unserer Gesellschaft - für die aktive Mitarbeit werben.

Katastrophen haben in jüngster Zeit Menschen aufgeschreckt. Auch aus Birstein und Brachttal waren Helferinnen und Helfer beim Hochwassereinsatz in der Nähe von Dresden beteiligt.
Plötzlich, ohne jegliche Vorankündigung mussten Hilfskräfte einsatzbereit sein. Unfälle oder Notfälle verschiedener Art müssen sofort versorgt werden. Gut ausgebildete Helferinnen und Helfer leisten Erste Hilfe, retten Menschen aus dem Wasser oder beim Wintersport.
Großveranstaltungen werden von Rotkreuzhelferinnen und Rotkreuzhelfern betreut.
Überall vertraut die Bevölkerung auf die kompetente Hilfe des DRK. Das DRK kann aber nur helfen, wenn Menschen Mitglied werden und ihre Verantwortung erkennen.
Deshalb ist auch die Hilfe des DRK nicht selbstverständlich.

Wie kann man helfen?

Falls man helfen will, lässt man sich innerhalb der verschiedenen Fachdienste des DRK ausbilden.

Sanitätsdienst
Betreuungsdienst
Bergwacht
Wasserwacht.

Die Ausbildung erfolgt in besonderen Lehrgängen, in Dienstabenden oder während besonderer Einsatzübungen. Außerdem sind Jugendliche zur Mitarbeit im Jugendrotkreuz und der Bergwachtjugend aufgerufen. Auch das Musik-und Show-Corps und die Tanzgruppe werben für eine aktive Beteiligung.


DRK Rettungswache und Sozialstation in Birstein

Noch im Jahre 1960 war in Birstein ein Krankenwagen vom DRK privat beim hauptamtlichen Rettungsdienstler stationiert. Der damals aktive Rotkreuzkamerad Fritz Volz hat zum Teil im 24-Stunden-Dienst-Rhythmus alleine den gesamten Rettungsdienst im Raum Vogelsberg erfüllt. Zwischenzeitlich wurde der gesamte Rettungsdienst innerhalb des MKK neu organisiert, sodass nach einer längeren Zeit der ehrenamtlichen Besetzung der Wache in Birstein seit etwa 10 Jahren eine hauptamtlich besetzte Rettungswache besteht. Die Wache ist mit einem Rettungswagen besetzt, die Betreuung erfolgt durch gut ausgebildete Rettungsassistenten bzw. Rettungssanitäter. Mit den Wachen in Gelnhausen, Bad Orb, Bieber, Bad Soden-Salmünster, Burgjoss, Schlüchtern und Mottgers sowie den Stellplätzen in Rothenbergen und Wächtersbach erfüllt das DRK flächendeckend die Bedingungen des Hessischen Rettungsdienstgesetzes in dem die 10-Minuten-Hilfsfrist vorgesehen ist.
Der zunächst von der Gemeinde Birstein durchgeführte Pflegedienst wird seit einigen Jahren vom DRK angeboten. Mit ca. 7 Schwestern wird der Rund-um-die-Uhr-Dienst zur Zufriedenheit der Bevölkerung geleistet.
Beide Dienste sind im DRK - Zentrum in Birstein untergebracht

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Neuer Rettungswagen für die Rettungswache Schlüchtern
1. Kreisbeigeordneter Günter Frenz stellt Fahrzeug in Dienst–

Im Rahmen einer Feierstunde übergab der 1. Kreisbeigeordnete Günter Frenz und der stellvertretende Amtsleiter Rettungsdienst beim Main-Kinzig-Kreis, Günther Seitz, einen neuen Rettungswagen an den Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes Gelnhausen, Michael Kronberg.

Das Einsatzfahrzeuge vom Typ VW LT-35 verstärkt die an der Wache in Schlüchtern vorgehaltenen sechs Fahrzeuge für Notfalleinsätze und Krankentransporte und löst ein älteres Einsatzfahrzeug mit einer Kilometerleistung von rund 295.000 km ab.
Umgesetzt wurde hier ein zwischenzeitlich beim DRK Gelnhausen bewährtes Konzept, der Aufbau eines Großraumkoffers für die Versorgung und Behandlung von Notfallpatienten. Vollklimatisierung und aufwendige notfallmedizinische Ausrüstung sind - wie beim DRK-Gelnhausen - üblich in die Konzeption des Fahrzeuges eingeflossen.
Das besondere Platzangebot ermöglicht eine optimale Versorgung von Schwerverletzten und erlaubt darüber hinaus die notwendige Einbindung der an der vom Regierungspräsidium anerkannten Lehrrettungswache stationierten Auszubildenden. Auch dient das erhöhte Platzangebot der optimierten, zeitgemäßen Versorgung von Notfallpatienten durch den herangeführten Notarzt, da hier drei und mehr Fachleute gleichzeitig am Patienten arbeiten könnenNeuer RTW

Als Rettungswagen, Intensiv-Verlegungsfahrzeuge und Transportfahrzeuge für den Neugeborenen-Intensiv-Inkubator des DRK-Gelnhausen haben sich die Fahrzeuge dieses Typs bereits bestens bewährt.

Die Firma KFB, ein Spezialausbauer in der Eifel hat den rund 85.000 € teuren und 3,5 t schweren Rettungswagen nach Vorgaben des DRK Rettungsdienstes aufgebaut. Der Motor hat eine Leistung von 116 Kw, der sich zur Optimierung der Eintreffzeiten in unserer Mittelgebirgsregion bewährt hat. Weitere notwendige Ausrüstung, Medizintechnik und GPS/Funkanlage stellen einen Wert von über 25.000 € dar. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich durch das DRK. Der Kreis prüft die Fahrzeuge und nimmt deren Funktionsfähigkeit ab.

Das Deutsche Rote Kreuz aus Gelnhausen stellt im Auftrag des Main-Kinzig-Kreis die rettungsdienstliche Versorgung der Altkreise Gelnhausen und Schlüchtern sicher. Die 125 hauptamtlichen Mitarbeiter bedienen mit ihren 22 Fahrzeugen ca. 18.000 Notfalleinsätze und Krankentransporte. Die Disposition erfolgt über die Leitstelle des Main-Kinzig-Kreises.

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OrdenRotkreuz-Helfer erhalten Fluthelfer-Orden


Im Rahmen einer Feierstunden überreichte der Erste Vorsitzende des Roten Kreuzes, Herr Heiner Kauck und die Kreisbereitschaftsleiter Barbara Hehl und Edgar Gläser den sächsischen Fluthilfe Orden an die DRK-Helfer, die im vergangenen Jahr während des Jahrhunderthochwassers in Dresden im Einsatz waren. Mitglieder aus verschiedenen Bereitschaften unter Führung von Herrn Martin Ludwig betreuten mehrere Hundert Bewohner Dresdens, die aus ihren Häusern evakuiert wurden und in einem Dresdner Gymnasium untergebracht wurden. Ebenso geehrt wurden die Mitglieder des Kriseninterventionsdienstes des DRK, die unter der Führung von Barbara Hehl in Röderau im Einsatz waren.
In seiner Dankesrede hob Heiner Kauck die Hilfe am Nächsten als das elementare Element des miteinander Lebens heraus. Es gelte, den Schwung aus dem Einsatz mit in den Alltag herüber zu retten.




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Birstein: Rotes Kreuz stellt neues Dienstfahrzeug in Betrieb

Aus den Händen des Geschäftsführers des DRK, Michael Kronberg, übernahm die Stationsleitung der Sozialstation Birstein, Veronika Schmucker, die Schlüssel für das neue Dienstfahrzeug für Birstein in Empfang. Heiner Kauck, der in seiner Funktion als erster Vorsitzender des DRK anwesend war, überbrachte als ehemaliger Stellvertreter des Bürgermeisters auch die Grüße der Gemeinde Birstein.Fahrzeugübergabe
Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Ford Ka, der für die häufigen Einsatzfahrten der Schwestern besonders geeignet ist. Es löst ein sieben Jahre altes Fahrzeug mit 170.000 km ab. Die Sozialstation in Birstein übernimmt die Versorgung von Pflegebedürftigen nach dem Pflegeversicherungsgesetz und die Behandlungspflege, etwa Verbandswechsel nach Krankenhausaufenthalten oder die Gabe von Insulin. Eine stolze Leistungsstatistik kann hierbei die Pflegedienstleiterin der DRK-Sozialstationen, Gaby Grimm, berichten: Die sechs Schwestern und Hauswirtschafterinnen rücken täglich zu 60 Haubesuchen aus und legen dabei mehr als hundert Kilometer zurück.
Heiner Kauck und Michal Kronberg bedankten sich ausdrücklich bei den Schwestern für Ihren täglichen Dienst am Menschen. Trotz aller Sparzwänge, die sich aus neuen Gesetzen und Verordnungen ergeben, schaffen es die Schwestern täglich, den Pflegebedürftigen immer das Gefühl der Menschlichkeit zu vermitteln. Neben der Station in Birstein betreibt das DRK noch die Sozialstationen in Bad Orb, in Wächtersbach in Gründau und in Bieber und ist damit der größte Anbieter ambulantern Dienstleistungen im Main-Kinzig-Kreis.
Die Sozialstation in Birstein ist unter der Rufnummer 06054/900431 werktäglich zu erreichen. Weitere Information erhalten Sie hier

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Seit 1996 besteht die Sozialstation des Roten Kreuzes in Wächtersbach



Seit 1996 besteht die Sozialstation des Roten Kreuzes in Wächtersbach. Grund genug für den Ersten Vorsitzenden des Roten Kreuzes, Heiner Kauck, der Station einen Besuch ab zu statten. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer Michael Kronberg und der Pflegedienstleiterin Gaby Grimm hSozialsstation Wächtersbachörte Kauck den Bericht der Stationsleitung Daniela Hämel.
Die Sozialstation in der Poststrasse betreut derzeit täglich 45 Patienten und kommt mit ihren sieben Mitarbeiterinnen so auf über 1.600 Hausbesuche im Monat.
Hierzu stehen den Schwestern drei Dienstfahrzeuge zur Verfügung. Bei den Mitarbeiterinnen handelt es sich um examinierte Kranken- und Altenpflegerinnen, die den hohen Qualitätsanforderungen des Roten Kreuzes täglich gerecht werden.
Die Schwestern übernehmen die Betreuung von Pflegebedürftigen nach dem Pflegeversicherungsgesetz und die Behandlungspflege. Aber auch hauswirtschaftliche Leistungen sind im Angebot. Kauck konnte sich davon überzeugen, dass die Mitarbeiterinnen das Motto des Roten Kreuzes – die Menschlichkeit – täglich leben und praktizieren.
Die Sozialstation des Roten Kreuzes muss mit den Einnahmen der Pflegeversicherung und der Krankenkassen klar kommen. Es dürfen keine Gelder zugeschossen werden.
“Auch beim Roten Kreuz gab es Zeiten, da wurde über den Fortbestand der Station nachgedacht”, so Kauck. Jedoch gelang es dem Roten Kreuz, die Sozialstationen wieder auf gesunde Füße zu stellen. „Ganz wichtig hierbei war uns, dass die Qualität und die Menschlichkeit unserer Pflege dabei nicht auf der Strecke bleiben“. 
Durch den Einsatz eines externen Beraters gelang es dem Roten Kreuz, aus der Verlustzone heraus zu kommen.
Die Station sieht sich nicht in Konkurrenz zur Sozialstation der Gemeinde Wächtersbach, sondern vielmehr als gleichberechtigter Partner in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld.

Die Sozialstation ist werktags unter der Rufnummer 06053/600660 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie hier

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