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ARCHIV            DRK - Kreisverband Gelnhausen e.V.
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Gewaltfreie Kommunikation in der Praxis

Am Samstag, den 30.August 2008 trafen sich Mitglieder der OV Bereitschaften des DRK in Gelnhausen Roth, um an der Fortbildung “Gewaltfreie Kommunikation in der Praxis“ (GfK) nach Marshall Rosenberg teilzunehmen.
 

Gewaltfreie Kommunikation
Gewaltfreie Kommunikation

Als Referentin konnte wieder  Frau Gudrun Ornth-Sümenicht vom DRK Landesverband Hessen gewonnen werden.
 

Gewaltfreie Kommunikation

Die Methode der Gewaltfreien Kommunikation wurde von dem amerikanischen Psychologen Marshall Rosenberg entwickelt. Die Gewaltfreie Kommunikation ist eine Kommunikations- und Konfliktlösungsmethode, die sich durch eine Haltung von Respekt, Wertschätzung, Achtung und klarer Selbstvertretung auszeichnet. Ziel bei der Methode ist, die Anliegen aller beteiligten Parteien aufzuspüren und zu berücksichtigen.

Gewaltfreie Kommunikation

Den Prozess der Gewaltfreien Kommunikation kann man in vier Schritte unterteilen: Situation, Gefühl, Bedürfnis und Bitte.
Bei jedem Gespräch (bei jeder Kommunikation) entsteht immer eine konkrete Situation. Wichtig bei der Gewaltfreien Kommunikation  ist es, diese Situation zu beobachten, jedoch nicht zu bewerten. Beim zweiten Schritt geht es darum, eigene Gefühle, aber auch die des Kommunikationspartners wahrzunehmen. Auf ein Gefühl folgt unweigerlich auch ein Bedürfnis. Das eigene Bedürfnis soll erkannt und ausgedrückt werden. Zum Schluss folgt die Bitte. Hierbei wird um konkrete, machbare Handlungen gebeten, die unbefriedigte Bedürfnisse erfüllen könnten. Wichtig dabei ist, dass dem Kommunikationspartner die Wahl gelassen wird, diese Bitte zu erfüllen oder nicht.
In Rollenspielen lernten die Teilnehmer die Methode der GfK kennen und umzusetzen. Ziel des Seminars war auch, diese Kommunikationsmethode für sich selbst zu verinnerlichen, um sie dann im Alltag im Umgang mit Menschen anwenden zu können.

Gewaltfreie Kommunikation


Neben der theoretischen und praktischen Vermittlung der Methode wurde natürlich auch auf das leibliche Wohlbefinden der Teilnehmer geachtet. Es standen reichlich Getränke, Speisen sowie Kaffee und Kuchen bereit.

Text und Fotos:
Carolin Mazgalla, Stud. d. Sozialpädagogik, FH Frankfurt/Main, z. Zt. Praktikantin in der Migrationserstberatung (MEB)
Gabriele Wiemer, Sozialarbeiterin grad.

 

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