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Fünf Jahre Ehrenamtliche Besuchsdienste des DRK Kreisverbandes Gelnhausen
Vor fünf Jahren wurde im DRK Kreisverband Gelnhausen das Projekt „Ehrenamtliche Besuchsdienste“ ins Leben gerufen.
Eine Initiative die ganz im Zeichen der Menschlichkeit steht, dem großen Motto des Roten Kreuzes, das aber nicht nur in der weiten Welt, sondern auch hier bei uns gilt.
Im Jahr 2002 stellte Gabriele Wiemer, Sozialarbeiterin im DRK, den Main – Kinzig – Kliniken ihr Konzept des ehrenamtlichen Besuchdienstes im Krankenhaus vor. Schon nach wenigen Gesprächen stand fest, dass es im Krankenhaus in Gelnhausen durchaus einen Bedarf hierfür gibt und das Konzept des DRK eine ausgezeichnete Idee sei. Schnell fanden sich 10 Frauen, um diesen Besuchsdienst ehrenamtlich zu übernehmen. Für eine sehr gute Zusammenarbeit von DRK und Krankenhaus sorgt Schwester Maria Solbach. Sie ist für die Ehrenamtlichen die wichtigste Kontaktperson im Krankenhaus.
Mittlerweile sind zwei weitere Besuchsdienste hinzugekommen. Der Besuchsdienst in der Kurzzeitpflege, die ebenfalls dem Krankenhaus angeschlossen ist und ein Hausbesuchsdienst der Ambulanten Pflegedienste des DRK Kreisverbandes. Auch für die Ehrenamtlichen im Hausbesuchsdienst steht als Ansprechpartnerin jederzeit Frau Gabriele Grimm, Leiterin der Ambulanten Dienste, zur Verfügung. 20 Ehrenamtliche Besucherinnen sind derzeit regelmäßig unterwegs und besuchen Patienten im Krankenhaus, in der Kurzzeitpflege und den Ambulanten Dienste des DRK. Sie begleiten die Menschen auf kleinen Spaziergängen oder bei persönlichen Besorgungen am Kiosk, lesen Zeitungen oder Bücher vor und bieten Gesellschaftsspiele an. Manche Patienten oder Gäste möchten aber auch in Gesellschaft einen Fernsehfilm ansehen oder alte Fotoalben anschauen. Das wichtigste bei den Besuchen ist jedoch immer der persönliche Kontakt, die Kommunikation und Zuwendung zum Menschen oder eben einfach nur da sein, zuhören und sich Zeit nehmen für den Anderen.
Ein freiwilliges, soziales Engagement von Ehrenamtlichen, dass in unserer Zeit nicht mehr so selbstverständlich ist. Um den Aufgaben im Besuchsdienst und dem Umgang mit Patienten und Gästen gewachsen zu sein, werden alle ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gut vorbereitet, geschult und fachlich begleitet. Damit die Ehrenamtlichen Besucher mit ihren Erlebnissen und Erfahrungen nicht allein stehen, findet alle vier Wochen ein Meinungs- und Erfahrungsaustausch statt. Einmal im Jahr wird eine Fortbildung angeboten.
Wie Herr Kauck, Vorsitzender des DRK Kreisverbandes, richtig sagt, kann das DRK mit großem Respekt und Dankbarkeit auf die Arbeit der Ehrenamtlichen Besuchsdienste blicken. Sie bieten eine Form der Menschlichkeit, von der unser Allgemeinwesen lebt. Es ist einfach ein Geschenk für alle.
Gelnhausen, den 26.11.2007 Text: Gabriele Wiemer
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Aus Gelnhäuser Neuen Zeitung vom 11.12.2007
Der Mensch steht im Mittelpunkt
DRK-Besuchsdienst besteht seit fünf Jahren/Ehrenamtliche Helfer geehrt
Gelnhausen (dbo). Sein fünfjähriges Bestehen feierte am Donnerstag der ehrenamtliche Besuchsdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Gefahrenabwehrzentrum in Gelnhausen. Die 20 ehrenamtlichen Helferinnen statten regelmäßig Besuchsdienste in den Main-Kinzig-Kliniken ab. Bis Ende 2006 wurden eine beachtliche Zahl von insgesamt 6555 Patienten besucht und 2200 Kontakte für 2007 verbucht.
Zwei neue Damen werden das Team ab 2008 verstärken. Auch Besuche in der Kurzzeitpflege und Hausbesuchsdienste von den ambulanten Diensten des DRK stehen auf dem Tagesplan. Die Feier mit Büfett von den Main-Kinzig-Kliniken bot den passenden Rahmen, um die Mitarbeiter der ersten Stunde, Elli Köhler, Hedi-Maria Herteux und Christel Hanselmann, für ihr Engagement zu ehren. Heiner Kauck, der Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes, dankte den ehrenamtliche Helferinnen für ihre ehrenamtliche Arbeit zum Wohle der Patienten: „Ihre Leistungen zeigen einmal mehr, dass der Mensch beim DRK im Mittelpunkt steht.“ Er untermalte seine lobenden Worten mit einem Sprichwort: „Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.“
Von einer sinnvollen Ergänzung zum hauptamtlichen Dienst sprach Michael Kronberg, der Geschäftsführer des DRK Gelnhausen. „Der Dienst unserer Festangestellten wird immer mehr durch Vorschriften und Dokumentation unter Zeitdruck gesetzt“, bedauerte Kronberg und ergänzte: „Die Ehrenamtlichen bilden in diesem Rahmen eine sinnvolle Ergänzung und können im sozialen Bereich die nötige Unterstützung bieten.“ Persönliche Besorgungen, Spaziergänge, Gemeinschaftsspiele, das Vorlesen aus Büchern oder Zeitungen und vieles andere mehr sorge bei den Patienten für das Gefühl, nicht allein zu sein, und fördere die positive Lebenseinstellung. „Uns liegen bereits viele positive Rückmeldungen vor“, freute sich Kronberg. Gabriele Wiemer, Sozialarbeiterin im DRK, hatte das Projekt im Jahr 2002 aus der Taufe gehoben, als sie ihr Konzept zu der später vorbildlichen Zusammenarbeit in den Main-Kinzig-Kliniken vorstellte. „Es stieß bei allen Seiten sofort auf große Akzeptanz“, so die Sozialarbeiterin. Sie dankte „ihren Ehrenamtlichen“, den Kooperationspartnern und Gaby Grimm, der Leiterin der Ambulanten Dienste im Kreiskrankenhaus, für ihr vorbildliches Engagement. Pflegedienstdirektorin Gerlinde Ulbrich und die stellvertretende Pflegedienstleiterin Maria Solbach von den Main-Kinzig-Kliniken lobten die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den ehrenamtlichen Helfern und den Bediensteten der Krankenhäuser. Für weitere Informationen zu den Hausbesuchen gibt Gaby Grimm unter Telefon 06051/480028 gerne Auskunft. Wer sich für eine Mitarbeit im Team interessiert, der wendet sich an Gabriele Wiemer unter Telefon 06051/480024.
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