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ARCHIV DRK - Kreisverband Gelnhausen e.V. Frankfurter Str. 34 63571 Gelnhausen
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Ford Ka für die DRK Sozialstation Bad Orb
Das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Gelnhausen, hatte zur Indienststellung eines neuen Fahrzeuges für die Schwestern der Sozialstation in Bad Orb in das Rotkreuzhaus in der Eduard-Gräf-Strasse geladen. Neben Bürgermeister Wolfgang Storck begrüßte Geschäftsführer Michael Kronberg und Pflegedienstleitung Gaby Grimm Pfarrer Thomas Günst, der das Fahrzeug weihte und den Schwestern allzeit gute Fahrt wünschte. Der Bürgermeister überbrachte die Grüße der Stadt und betonte die Bedeutung der Arbeit der Schwestern. „Ich weiß aus eigener Erfahrung in meiner Familie, welchen großartigen Dienst Sie täglich an den Patienten verrichten. Die Stadt ist den Mitarbeiterinnen des DRK zu großem Dank verpflichtet und wir freuen uns, dass das DRK die Ambulanten Dienste auch wirtschaftlich auf solide Beine stellen konnte.“
Der Ford Ka löst ein sechs Jahre altes Dienstfahrzeug ab. „Wir nutzen die Gelegenheit der Indienststellung, um unsere Verbundenheit mit Bad Orb zum Ausdruck zu bringen, aber auch um Danke an unsere Schwestern zu sagen“, so Michael Kronberg. Das Motto des DRK – Im Zeichen der Menschlichkeit – werde gerade durch die Schwestern täglich gelebt.
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Das Pflegeteam in Bad Orb um die Stationsleitung Andrea Jung bedankt sich für das neue Fahrzeug. Mit ihm ist die weitere Betreuung der Patienten in Bad Orb sichergestellt.
Die Sozialstation in der Eduard Gräf Strasse in Bad Orb bietet in ihrem Versorgungsgebiet das komplette Leistungsspektrum der Kranken- und Pflegekassen an. Die Schwestern versorgen im Raum Bad Orb ältere, hilfebedürftige und pflegebedürftige Menschen. Die vom Hausarzt verordneten Leistungen werden ausschließlich von berufserfahrenen, qualifizierten Pflegefachkräften erbracht. Hierunter zählt das Injizieren von Insulin, das Messen von Blutdruck oder Blutzucker, das Versorgen von Wunden, wie offene Beine bis zum Anlegen von Wund- sowie Kompressionsverbände und vieles mehr.
Auch die Durchführung von Ganzkörperpflegen, das Baden oder Duschen, spezielle Lagerungen bis hin zur Anleitung pflegender Angehörigen gehören zum Leistungsangebot. Schwester Andrea schildert, dass sie selbst bei Formalitäten, wie z. B. der Antragstellung auf eine Pflegeeinstufung bei der Pflegekasse bis zur Organisation von Pflegehilfsmitteln immer gerne zur Verfügung steht und ihre Hilfe anbietet um einen reibungslosen schnellen Ablauf der Beantragung zu gewährleisten.
Die Station ist unter der Rufnummer 06052/9158-0 oder 0171/1608529 jederzeit zu erreichen.
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Die Breitenausbildung beim Roten Kreuz in Gelnhausen
Die Ausbildung der Bevölkerung in Erster Hilfe und im Gesundheitsschutz ist satzungsgemäße Aufgabe des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Gelnhausen.
Die Ausbildungsabteilung besteht aus einem hauptamtlichen Mitarbeiter und 16 ehrenamtlichen Ausbildern.
Wer beim Roten Kreuz ausbilden möchte, muss zunächst Rotkreuzmitglied werden und selbst eine Reihe von Ausbildungsgängen durchlaufen. Diese Module können an der Landesschule des DRK in Mühltal-Trautheim absolviert werden. Der Kreisverband des Roten Kreuzes kommt für die Lehrgangs-, Fahr- und Übernachtungskosten auf. Im Gegenzug verpflichtet sich der Ausbilder, über einen Zeitraum eine Anzahl von Kursen im Namen des Roten Kreuzes zu halten. Nach bestandener Lehrprobe werden die Ausbilder zunächst in Begleitung eines erfahrenen Kollegen mit der Durchführung von Lehrgängen beauftragt. Nach erfolgreicher Beendigung des Lehrgangs erhält der Ausbilder im Rahmen der sogn. Übungsleiterpauschale eine Vergütung. Der Lehrschein des Ausbilders muss alle drei Jahre erneuert werden. Hierzu hält der Ausbilder einen Probelehrgang vor einem Gremium ab, welches über die Verlängerung des Lehrscheins entscheidet.
Im Leistungsspektrum des DRK stehen neben der klassischen Ersten Hilfe Ausbildung, wie sie etwa für Betriebe oder Sportvereine angeboten werden, die Lebensrettenden Sofort-maßnahmen für Führerschein-bewerber, Erste Hilfe am Kind, Erste Hilfe Training und Frühde-fibrillationskurse.
Darüber hinaus führt das DRK auch Kinder in den Kindergärten und Grundschulen an Themen der Ersten Hilfe heran. Weiterhin unterstützt das Rote Kreuz Schulen, an denen sich Schulsanitätsdienste gebildet haben mit Material, T-Shirts und Unterricht. Inhaltlich werden den Teilnehmern rechtliche Grundlagen vermittelt, das Verhalten an der Unfallstelle, das Erkennen von Bewusstseinstörungen, die Behandlung stark blutender Wunden, von Verbrennungen und Verbrühungen, das Behandeln bei Vergiftungen und die Helmabnahme. Die Kurse finden in den Geschäftsstellen des Roten Kreuzes in Gelnhausen, in Bad Orb und in Birstein statt. Nähere Informationen – auch über Termine – gibt es auch unter Telefonnummer 06051/4800-0.
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Wer die ehrenamtliche Arbeit des Roten Kreuz unterstützen möchte und demnächst einen Erste Hilfe Lehrgang besuchen muss ist herzlich willkommen. Das Rote Kreuz sucht auch weiterhin Menschen, die in Ihrer Freizeit andere Menschen an die Themen der Ersten Hilfe heranführen möchten. Fragen Sie doch einfach einmal unverbindlich an.
Hier finden Sie die aktuellen Termine
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Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Gelnhausen Rettungsdienst erfolgreich zertifiziert
Nach zweitägiger Überprüfung durch drei Auditoren der unabhängigen Prüfungsgesellschaft DQS fiel die Anspannung: Der Rettungsdienst und Krankentransport des Deutschen Roten Kreuzes in Gelnhausen erhält erneut das begehrte Zertifikat für sein Qualtiätsmanagement – System. Erfreut stellen Geschäftsführer Michael Kronberg und Qualitätsmanagement – Beauftragter Walter Hartwig fest, dass sich die Anstrengungen gelohnt haben. Das DRK hat seinen Rettungsdienst und Krankentransport erstmals im Jahr 2003 erfolgreich nach der Norm DIN ISO 9001 für Dienstleistungsunternehmen zertifiziert. Die Zertifikate werden jedoch nur für drei Jahre ausgestellt, dann steht eine komplette Überprüfung des Systems an. Die Auditoren prüfen dabei, ob ddie selbst festgelegten Qualitätsstandards – etwa das tägliche Durchsehen und Prüfen der Fahrzeuge und Medizingeräte – durchgeführt und dokumentiert werden. Weiterhin wird überprüft, ob sämtliche gesetzlichen Vorgaben- etwa die Hygienerichtlinien oder das Medizinproduktegestetz- eingehalten werden. Einen Schwerpunkt stellte auch die Schulung der insgesamt 130 Mitarbeiter des Rettungsdienstes dar. Hier muss das DRK nachweisen, dass jeder Mitarbeiter jährlich 38 Stunden Fortbildung besucht hat. Auch dieser Nachweis konnte erwartungsgemäß erfüllt werden.
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Geschäftsführer Michael Kronberg (2.vr.),Walter Hartwig (r) und die Prüfer der unabhängigen Zerifizierungsgesellschaft DQS
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Weiterer Schwerpunkt der Prüfung war die im Sommer vergangenen Jahres durchgeführte Kundenbefragung. Die angeschriebenen niedergelassenen Ärzte bewerteten die Arbeit des DRK mit der Gesamtnote 1,43. Um sich auch von der Umsetzung der Vorgaben in der täglichen Praxis zu überzeugen, besuchten die Auditoren unangemeldet die Rettungswachen in Sinntal – Mottgers, Schlüchtern, Salmünster und Gelnhausen. Die Prüfer ließen sich von den Besatzungen die Dokumentationen zeigen und überprüften die Medikamente und die medizinischen Gerätschaften. „Wir sind sehr stolz, dass wir unser System mit nur einer Nebenabweichung wieder zertifiziert bekommen haben,“ so Michael Kronberg. „Mein Dank gilt dem Verantwortlichen Qualtiätsmanagement – Beauftragten, Herrn Hartwig und den Mitarbeitern des Qualitätszirkels.“ Das System sei Garant für die Bevölkerung, dass jedem Menschen die gleiche Güte der Hilfe zuteil wird. „Wir dürfen uns nicht ausruhen, sondern müssen uns täglich klarmachen, dass die Qualität unserer Arbeit über Menschenleben entscheidet.“ Das Deutsche Rote Kreuz in Gelnhausen führt im Auftrage des Main- Kinzig – Kreises die Notfallrettung und den Krankentransport in den Altkreisen Gelnhausen und Schlüchtern durch. Die Rettungsassistenten rücken dabei von acht Rettungswachen und fünf Bereitstellungsplätzen zu den Einsätzen aus. Gemeinsam mit den Notärzten der Main-Kinzig-Kliniken bearbeitet das Rote Kreuz so annähernd 20.000 Einätze jährlich.
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Deutsches Rotes Kreuz Gelnhausen Fortbildung des hauptamtlichen Rettungsdienstpersonals
Wie in den vergangenen Jahren auch, wurde das hauptamtliche Rettungsdienstpersonal des DRK auch im Jahr 2005 nach den Vorgaben des Hessischen Rettungsdienstgesetzes fortgebildet. Jeder Mitarbeiter muss 38 Stunden jährlicher Fortbildung nachweisen.
Die Fortbildung findet in Wochenblöcken über das ganze Jahr verteilt in den Räumlichkeiten der Ortsvereinigung Neuenhasslau statt. In Kleingruppen werden sowohl das theoretische Wissen vertieft, als auch die praktischen Fertigkeiten in Übungsstationen trainiert.
Einen besonderen Schwerpunkt stellten dieses Mal die Notfälle abseits der Routine dar, etwa urologische Notfälle, Notfälle aus dem Bereich Hals, Nasen, Ohren und Augen. Auch der Notfall bei einem Dialysepatient war Bestandteil der Fortbildungswoche. Die neuen Therapiemöglichkeiten beim Schock, der noch immer für einen großen Teil der Tode bei Unfallverletzten verantwortlich ist, wurde ein ganzer Unterrichtstag gewidmet. Das vom Gesetz vorgeschriebene Thema Hygiene behandelte in diesem Jahr die Grundlagen der Mikrobiologie. Hierbei wurden alle bekannten Bakterien- und Virenarten durchgenommen.

Im Rahmen des ALS-Trainings (erweiterte Wiederbelebungsmaßnahmen) wurden komplexe Fallbeispiele trainiert. Das Training wird an einer computergesteuerten Trainingsstation durchgeführt. Diese ist in der Lage, alle erdenklichen Herzrhythmusstörungen zu simulieren. Speziell die Behandlung der Atemwege ist wichtiger Bestandteil dieses Trainings. Das DRK Gelnhausen setzt hier seit 2004 mit großem Erfolg ein neues Hilfsmittel zur Beatmung ein: Der Larynxtubus wurde 1999 von einer deutschen Firma entwickelt und ist das Hilfsmittel der Wahl um einen Atemweg zu sichern und den Patienten zu beatmen.
Seit Januar 2006 läuft wieder die Fortbildung für dieses Jahr. Schwerpunkt der diesjährigen Fortbildung sind die neuen Reanimationsrichtlinien. Diese sind im November letzten Jahres veröffentlicht worden und gelten weltweit. Sie beinhalten einige Veränderungen zu den bisherigen Empfehlungen. Die Experten versprechen sich von den veränderten Vorgehensweisen eine erhöhte Überlebenschance für Patienten, die einen Herz-Kreislaufstillstand erlitten haben. Insgesamt führt der Weg wieder zu den optimal ausgeführten Basismaßnahmen. Eine größere Anzahl an so genannten Herzdruckmassagen soll das Herz besser mit Sauerstoff versorgen und somit eine höhere Überlebensrate bieten. Die neuen Wiederbelebungsrichtlinien werden auch im Bereich der Ersten Hilfe umgesetzt. Sicherlich auch ein weiterer Grund, wieder einmal einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen, denn klar ist: Ohne Ersthelfer hat auch das bestens ausgebildete Rettungsdienstpersonal bei einem Herz-Kreislaufstillstand wenig Chancen einen Patienten ohne bleibende Schäden wieder zu beleben.
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