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ARCHIV            DRK - Kreisverband Gelnhausen e.V.
Frankfurter Str. 34
63571 Gelnhausen

 

Bilanz der der Spendenaktion:
 „Tag für Südasien“  vom 03.01.2005 bis 08.01.2005


Betrag der Spenden:  6132,49 Euro

Scheckübergabe


Die Ortsvereinigungen gaben am 13.01.05 die gesammelten Spenden an die Kreisbereitschaftsleitung weiter. Diese sorgte  für die Weiterleitung des kompletten  Spendenbetrages auf Konto des Deutschen Roten Kreuzes, Berlin.

Die Spenden werden  von dort aus geordnet für die verschiedenen Hilfsaktionen bereitgestellt.

Das Deutsche Rote Kreuz dankt allen Mitbürgern für die gesammelten Spenden.

Dank auch an  alle DRK-Helferinnen und Helfer, die sich für die Sammelaktion unter dem Motto: „Das DRK steht bereit, wenn es gebraucht wird“, zur Verfügung stellten.


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Fluthilfeorden für Rotkreuzhelfer

Den Fluthilfeorden der Bundesrepublik Deutschland bekamen die Helfer des DRK Kreisverbandes Gelnhausen im Rahmen einer Feierstunde überreicht.

Fluthilfeorden02Im Jahr 2002 waren 12 Rotkreuzhelfer an dem Hilfseinsatz in Sachsen anlässlich des verheerenden Oder-Hochwassers beteiligt. Es galt mehrere tausend Bürger Sachsens zu evakuieren und unter zu bringen. Auch das Rote Kreuz aus Gelnhausen beteiligte sich mit seinen in Katastrophenschutz ausgebildeten Einheiten. Unter der Führung von Martin Ludwig wurden evakuierte Menschen betreut und versorgt, die in einem Gymnasium in Dresden untergebracht waren.
Für diesen Einsatz erhielten die Helfer vom Bundesminister der Verteidigung, Herrn Peter Struck, nachträglich den Fluthilfeorden der Bundesrepublik Deutschland. Überreicht wurde der Orden durch die Kreisbereitschaftsleiter des DRK Barbara Hehl und Edgar Gläser.

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DRK Gelnhausen schult seine Mitarbeiter im Rettungsdienst
Notfallmedizinische Aus- und Weiterbildung des Rettungsdienstpersonals


MitarbeiterschulungAuch in diesem Jahr hat das DRK Gelnhausen seine Mitarbeiter im Rettungsdienst gemäß den Vorgaben des Hessischen Rettungsdienstgesetzes weitergebildet.

Das Rettungsdienstgesetz fordert pro Jahr und Mitarbeiter 40 Stunden Fortbildung. Die Themen werden zu 50 % vom Land Hessen in einem Aus- und Weiterbildungskatalog vorgeschrieben. Das DRK Gelnhausen führt diese Fortbildung seit diesem Jahr für die Mitarbeiter im Rettungsdienst als Wochenblock durch.

Wichtiger Bestandteil der jährlichen Fortbildung ist das ALS-Training. ALS-Training ist die Aus- und Weiterbildung in erweiterten lebensrettenden Maßnahmen bei Herz-Kreislaufstillstand. Hierbei werden die Rettungsdienstmitarbeiter intensiv in den, vom Europäischen Wiederbelebungsrat (ERC) vorgegebenen Leitlinien geschult und dies in realitätsnahen Fallbeispielen an einer Simulationspuppe geübt. Die Simulationspuppe, eine sogenannte Mega-Code-Trainingsstation kann über einen Computer alle erdenklichen Herz-Notfälle simulieren und reagiert dann auch auf die entsprechenden Maßnahmen. Geübt werden die Basismaßnahmen der Reanimation (Wiederbelebung), wie Beatmung und Herz-Druckmassage, aber auch erweitere Maßnahmen wie die Defibrillation (Elektroschocktherapie bei z. B. Herzkammerflimmern), die Intubation (Einführen eines Schlauches durch den Mund in die Luftröhre zur Beatmung) und die Gabe von ausgewählten Medikamenten.

Diese Ausbildung soll das Rettungsdienstpersonal in die Lage versetzen den Betroffenen die notwendigen Maßnahmen zukommen zu lassen, auch wenn der Notarzt noch nicht an der Einsatzstelle ist.

Neu seit 2003 ist, dass die Notärzte der Main-Kinizig-Kliniken gemeinsam mit dem Rettungsdienstpersonal des DRK Gelnhausen dieses Training absolvieren. So wird die Zusammenarbeit an den Einsatzstellen noch einmal verbessert.

Außer dem ALS-Training beinhaltete die Fortbildungswoche aber auch eine Wiederholung von Bau und Funktion wichtiger Organsysteme, wie Herz und Atmung, das Vorgehen bei Vergiftungsnotfällen, Grundlagen des Elektrokardiogramms (eine Aufzeichnung des Verlaufs von Aktionsströmen des Herzens).
Aber auch die Hygiene im Rettungsdienst stellt in jedem Jahr einen wichtigen Bestandteil der Fortbildungswoche dar. In diesem Jahr wurden die hochansteckenden Krankheiten, wie z. B. der Milzbrand, Pest und Pocken behandelt, Krankheitserreger, die eigentlich selten geworden sind oder als ausgerottet gelten, aber die Befürchtung wecken, dass Terroristen sie bei Anschlägen verwenden könnten.

Einen weiteren wichtigen Baustein der Fortbildungswoche bildete das, seit 2002 eingeführte Qualitätsmanagement. Abgeschlossen wurde die Fortbildungswoche durch eine, für jeden Mitarbeiter im Rettungsdienst vom Land Hessen vorgeschriebene, Lernkontrolle. Diese wurde von allen Mitarbeitern mit hervorragenden Leistungen absolviert.

Allerdings darf bei allen Fortbildungsmaßnahmen, die das Rettungsdienstpersonal durchführt nicht vergessen werden, wie wichtig die Ausbildung von Laienhelfern ist. Ohne eine schnelle und qualifizierte Erste Hilfe, besonders bei Herz-Notfällen sind die Chancen, für die betroffenen Personen, eine solche Situation zu überleben gering.

Das menschliche Gehirn nimmt nach 3 – 5 Minuten ohne den lebenswichtigen Sauerstoff Schäden an, die nicht mehr zu beheben sind. Nur durch schnelles und qualifiziertes Eingreifen von Ersthelfern könnnen diese Schäden vermieden werden. Und das Eingreifen ist einfach – jeder kann eine Herz-Lungen-Wiederbelebung erlernen und anwenden.

Auch hierfür bietet das Deutsche Rote Kreuz in Gelnhausen entsprechende Lehrgänge an. Informationen hierüber erhalten Sie beim DRK in Gelnhausen unter Telefon 06051/48000 oder informieren Sie sich hier.

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PFLEGEDIENST PRÄSENTIERT SICH AUF DEM WEIHNACHTSMARKT


Zum 2. Mal präsentierte sich das 7-köpfige Team der Ambulanten Pflegedienste Wächtersbach des Deutschen Roten Kreuzes mit der Pflegedienstleitung Frau Grimm und der Stationsleitung Frau Hämel auf dem Weihnachtsmarkt am 27. November 2004 in der Altstadt rechts neben der Hofapotheke. 


Die Damen des PflegedienstesDie Mitarbeiter hatten auch dieses Jahr eine warme selbstgekochten Fleisch- und Gemüsesuppe mit Grießklößchen als Service kostenlos anzubieten. Darüber hinaus standen natürlich die Information und Beratung rund um die Pflege im häuslichen Bereich sowie kostenlose Blutdruck- und Blutzuckerkontrollen auf dem Programm.

Viele Gäste freuten sich uns dieses Jahr wieder an unserem Stand zu besuchen und zeigten sich überrascht über das gute kostenlose aber auch außergewöhnliche Angebot der Schwestern vom Roten Kreuz.

Der Ambulante Pflegedienst des Deutschen Roten Kreuz in Wächtersbach bietet in seinem Versorgungsgebiet das komplette  Leistungsspektrum der Kranken- und Pflegekassen an. Die Stationsleitung Schwester Daniela Hämel und das Pflegeteam versorgen im Raum Wächtersbach und Umgebung ältere hilfebedürftige und pflegebedürftige Menschen. Die angebotenen und auch vom Hausarzt verordneten Leistungen, welche von den Pflegefachkräften erbracht werden sind, z. B. das Injizieren von Insulin, Blutdruck- und Blutzuckermessungen,  Wundversorgungen,
z. B. bei offenen Beinen und vieles mehr....
Auch die Durchführung von Ganzkörperpflegen, das Baden oder Duschen, spezielle Lagerungen bis hin zur Anleitung pflegender Angehörigen gehören zum Leistungsangebot. 

Weitere Informationen erteilen wir gerne unter der 06053/600660 oder unter der Handynummer: 0175/881 61 67. oder hier auf dieser Webseite


Wir wünschen allen eine schöne und friedvolle Vorweihnachtszeit, eine gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2005.

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Bundesverdienstkreuz für Heiner KauckBundesverdienstkreuz


Landrat Eyerkaufer: Geprägt von Entscheidungsfreudigkeit, Organisationstalent, Verantwortungsbewusstsein und Humor

Birstein „Unser Staat lebt von der Mitarbeit seiner Bürger“, betonte Landrat Eyerkaufer am Freitagabend bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande an Heiner Kauck, „einen Menschen der geprägt ist von Entscheidungsfreudigkeit, Organisationstalent, Verantwortungsbewusstsein Mitgefühl und Humor“
Über 100 Gäste im Saal des Bürgerzentrums Birstein, darunter Ex-Landrat Hans Rüger, Gelnhausens Bürgermeister Jürgen Michaelis, Dekan Martin Happel, Kreisbeigeordnete Sigrid Schindler und Birsteins Bürgermeister Wolfgang Gottlieb, gaben Heiner Kauck die Ehre.

Eyerkaufer erinnerte an die Fakten, für die Kauck die Auszeichnung erhielt. Über 30 Jahre lang ist er ehrenamtlich tätig Er ist Mitbegründer der „Freien Bürgergemeinschaft“ Birstein. Für sie war er Ortsvorsteher,, ist Gemeindevertreter, war Gemeindevertretervorsitzender, war erster Beigeordneter und Fraktionsvorsitzender.
Seit 1957 ist Kauck Mitglied des DRK, gründete Anfang der 60er Jahre die Bereitschaft Birstein und anschließend den Ortsverband. Unter seiner Führung als Vorsitzender wurde der Bau des DRK-Heimes in Birstein begonnen und vor wenigen Jahren erweitert. Unter seiner Führung wurde das DRK-Depot Brachttal gegründet, wurde die Bergwacht, die Wasserwacht, das Musik und Showcorps in Birstein aus der Taufe gehoben.
Seit 1987 ist der Geehrte Vorsitzender des DRK Kreisverbandes, er war maßgeblich am Aufbau der Notarztbereitschaft beteiligt sowie am Aufbau der Leitstelle und jetzt wiederum bei deren Wechsel nach Gelnhausen, der bald vollzogen werden soll. Er war ebenso maßgeblich am Bau des neuen
DRK-Zentrums in Gelnhausen. „Heiner Kauck, das ist ein Leben für das DRK und das für die Bürger“, betonte Eyerkaufer. Doch damit nicht genug. Seit 25 Jahren ist Heiner Kauck im Kirchenvorstand seiner Heimatgemeinde und seit 20 Jahren ist er im Aufsichtsrat der Volksbank Birstein, jetzt als Aufsichtsratvorsitzender. „Wir sind stolz, einen solchen Bürger in Birstein zu haben“, sagte dann auch Bürgermeister Wolfgang Gottlieb. “Heiner Kauck hat sich weit über das normale Maß hinaus ehrenamtlich engagiert.“
“Du bist die Seele und das Gemüt des DRK Kreisverbandes“, lobte Gelnhausens Bürgermeister Jürgen Michaelis, der gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes ist. Kauck besitz Gemeinsinn, Leistungsbereitschaft und er sei geprägt von Hilfsbereitschaft, Leistungsbereitschaft und großer Integrationskraft. „Heiner, ich freue mich, dass du da bist, dass du auf der Welt bist,“ freute sich Michaelis.
Kaucks Stellvertreter am Grimmelshausen Gymnasium, da er seit 20 Jahren leitet, Gerd Johann, betonte mit mehreren Anekdoten Kaucks         Karl Eyerkaufer                Heiner Kauck
Menschlichkeit als Direktor und dass er von den Lehrern wie den Schülern im besonderen Maße geachtet werde.

Der geehrte selbst betonte in seiner Dankesrede, wiederum ganz menschlich, dass er „zwar schon manche Schlacht geschlagen habe“, ihm aber vor der Verleihung „mulmig“ gewesen sei, und weiter „Ich freue mich, dass so alle die über mir stehen, heute Abend hier sind.“ Sein besonderer dank galt der Schulgemeinschaft „in der ich leben darf“ und seiner Familie, die so vieles von seiner ehrenamtlichen Tätigkeit habe ertragen müssen und mitgetragen habe. „Es schadet nichts, wenn wir ehrenamtlich tätig sind“, er habe eine Fülle von Fähigkeiten dadurch erlernt und viel Prägung dadurch erhalten. Die ehrenamtliche Arbeit habe ihm Hilfe gegeben, wie er Hilfe habe geben können. “Ich habe einen hohen Gewinn aus der Ehrenamtlichkeit ziehen können.

Text: Gelnhäuser Tageblatt, Foto DRK

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