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ARCHIV DRK - Kreisverband Gelnhausen e.V. Frankfurter Str. 34 63571 Gelnhausen
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Indienststellung neuer Rettungswagen (Mehrzweckfahrzeuge)
Der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes Gelnhausen stellt drei neue Rettungswagen an den Rettungswachen Gelnhausen, Birstein und Schlüchtern in Dienst. Hierzu besucht der Landrat Erich Pipa das Deutsche Rote Kreuz und möchte sich als zuständiger Dezernent auch von der Leistungsfähigkeit des DRK überzeugen.
 von links: Günther Seitz stv. Amtsleiter Gefahrenabwehrzentrum MKK Erich Pipa Landrat des Main-Kinzig-Kreis Michael Kronberg Geschäftführer DRK Walter Hartwig Rettungsdienstleiter DRK Eugen Metzler Rettungsdienstleiter DRK Manfred Schneider Rettungswache Schlüchtern
Rettungswache Schlüchtern und Birstein
Der neue Rettungswagen vom Typ Mercedes Benz 316 CDI wurde von der Fa. KFB, einer Spezialfirma für Ambulanzfahrzeuge am Nürnburgring in der Eifel aufgebaut. Ein Alu-Sandwich Koffer wird hierbei auf das Sprinter Fahrgestell gesattelt und mit der speziellen Technik für Rettungswagen versehen. Nach Vorgaben des Rettungsdienstträgers und des DRK Gelnhausen wird die seit Jahren bewährte Grundkonzeption hierfür genutzt. Daher verfügt das DRK Gelnhausen zwischenzeitlich allein bei den großen Koffer-Rettungswagen über 13 baugleiche Einheiten innerhalb der Fahrzeugflotte von 24 Rettungsmitteln. Auf passive Sicherheit durch Airbags, elektronische Spurstabilisierung (ESP), ABS und Differentialsperren wie auch auf eine gute Motorleistung von 115 KW wird für die Einsatzfahrten in unserer Mittelgebirgsregion zur Einhaltung der Hilfsfristen viel Wert gelegt. Eine Zusatzheizung für den Winter wie auch eine Klimatisierung für den Sommer ist in allen Fahrzeugen neben der reichhaltigen medizinischen Ausstattung zum Wohle der Notfallpatienten verbaut. Die Rettungsmittel gehen nach viermonatiger Bauzeit und einer Abnahme durch den Träger des Rettungsdienstes für mindestens sechs Jahre in den täglichen Dienst. Sie erreichen dann in dieser Zeit Laufstrecken zwischen 220.000 und 340.000 km. Die Anschaffungskosten für die Rettungsmittel belaufen sich auf 80.000 €. Dabei entfallen etwa 29.000 € für das Fahrgestell und weitere 51.000 € für den aufgesetzten Integralkoffer. Medizintechnik und Funkeinrichtungen schlagen dann nochmals mit über 25.000 € zu Buche. Die Finanzierung der Rettungsmittel erfolgt ausschließlich durch das DRK.
Rettungswache Gelnhausen Ein Novum in Hessen ist auch die in Gelnhausen getätigte Indienststellung eines VW T5 Eco Rettungswagen. Bei diesem in Deutschland neuen Konzept wird ein Sandwich Alukoffer mit eigener Alko Tiefchassis-Achse an einen T5 Triebkopf angebaut. Das heißt VW liefert den Triebkopf mit der Vorderachse, die schon oben erwähnte Firma KFB baut dann den Alukoffer mit Achse an den Triebkopf an. Hier ist man in Gelnhausen in der Testphase, um durch tieferen Schwerpunkt und bessere Fahrwerksdynamik einen höheren Fahrkomfort für den Patienten bei nahezu gleichem Raumangebot zu erreichen. Gleichzeitig sind die Gesamtkosten niedriger im Vergleich zu den Mercedes-Benz Fahrgestellen. Fahrzeugtechnik, Sicherheit und medizintechnische Ausstattung sind den oben erwähnten Rettungsmittel angeglichen.
Das Deutsche Rote Kreuz führt im Auftrag des Kreisausschusses des Main-Kinzig-Kreises den Rettungsdienst und Krankentransport in den Altkreisen Gelnhausen und Schlüchtern durch. Insgesamt 130 Mitarbeiter stellen jeden Tag die rettungsdienstliche Versorgung der Bevölkerung sicher. 24 Fahrzeuge sind beim DRK an 9 Wachenstandorten im Einsatz. Jedes Jahr werden 20.000 Einsätze gefahren. Die Gesamtlaufleistung aller Rettungsmittel beträgt fast 1 Million Kilometer. Seit 2002 ist das Qualitätsmanagement-System des Rettungsdienstes und des Krankentransports durch die DQS nach der Norm DIN/ISO 9001 zertifiziert. zurück
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Ehrenamtlicher Hausbesuchsdienst (EHB) der Ambulanten Pflegedienste des Deutschen Roten Kreuzes in Wächtersbach
„Im Zeichen der Menschlichkeit“: das bekannte Markenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes und zum Wohle des Patienten, so lautet auch das Motto des Ambulanten Pflegedienstes des DRK in Wächtersbach.
Ambulante Pflegedienste werden immer dann in Anspruch genommen, wenn Menschen sich selbst nicht mehr vollständig versorgen und helfen können, jedoch lieber auch weiterhin in ihrer gewohnten Umgebung wohnen und leben möchten.
Um letzteres aber auch realisieren zu können, benötigen die Angehörigen Hilfe und Unterstützung von einem professionellen Ambulanten Pflegedienst.
Das besondere am Pflegedienst des DRK ist jedoch der bereits seit einem Jahr bestehende Ehrenamtliche Besuchsdienst (EHB), der als Ergänzung zum bestehenden Pflegeangebot gedacht ist.
Wie Schwester Daniela Hämel, Leiterin der Ambulanten Dienste Wächtersbach berichtet, können Patienten, die es wünschen, von Ehrenamtlichen Helferinnen zusätzlich regelmäßig zu Hause besucht werden.

„Der EHB soll den Patienten nicht nur Abwechslung und Zerstreuung in ihrem Alltag bringen“ erzählt Schwester Daniela weiter, „sondern er wirkt sich auch anregend und stabilisierend auf die zu besuchenden Menschen aus.“
Das bestätigt auch Brigitte Barnbeck, die bereits von Beginn an ihre Tätigkeit als ehrenamtliche Besucherin beim DRK ausübt und erzählt von ihren Aufgaben: „Zeit haben für persönliche Gespräche oder Gesellschaftsspiele, vorlesen oder auf kleinen Spaziergängen begleiten. Manchmal geht es auch einfach nur darum Zeit zum zuhören zu haben.“
Ein freiwilliges soziales Engagement von Ehrenamtlichen, dass in unserer Zeit wirklich nicht unbedingt selbstverständlich ist.
Der Besuchsdienst ist in allen Dependancen der Ambulanten Pflegedienste tätig. Dazu gehören Bad Orb, Biebergemünd, Birstein, Gründau und Wächtersbach
In diesem Zusammenhang sei auch erwähnt, dass das Team der ehrenamtlichen Besucher noch Verstärkung sucht. Wer Zeit und Interesse hat und einmal in der Woche ca. eine Stunde Zeit erübrigen kann, soll sich mit Gabriele Wiemer im DRK KV Gelnhausen, Tel. 06051/480024, in Verbindung setzen.
Gelnhausen, den 19.09.2005 Gabriele Wiemer, Sozialarbeiterin grad.
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Ortsvereinigung gegründet
Die DRK Bereitschaft Gründau traf sich zu einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung im neuen DRK – Raum in der Rathausstraße in Lieblos.
Um den gestiegenen Herausforderungen und Aufgaben gewachsen zu sein, entschlossen sich die Rot-Kreuz Kameraden bereits vor einiger Zeit zur Gründung einer Ortsvereinigung, d.h. einem nicht eingetragenen Verein. Die neue, offizielle Bezeichnung lautet nun „ DRK Ortsvereinigung Gründau – Bereich Lieblos“, und das Verantwortungsgebiet beinhaltet weiterhin die Gründauer Ortsteile Lieblos, Mittel-Gründau, Hain-Gründau, Gettenbach und Breitenborn. Die neue umfangreiche Satzung in der die Aufgaben und Pflichten geregelt sind, wurde vor den Neuwahlen beschlossen.
Und so wurde gewählt: Erster Vorsitzender Carsten Pfeiffer, zweiter Vorsitzender Frank Wester, Schatzmeister Werner Glorer, Schriftführer Joachim Schneider, Zeugwart Michael Tumbrägel, Beisitzer Kai Köhler und Simone Pfeiffer.
Für die aktive Arbeit sind nach wie vor Bereitschaftsleiter Manfred Bieber und Stellvertreter Thomas Fischer zuständig. Eine der ersten Aufgaben des neuen Vorstandes wird die Erstellung eines Wirtschaftplans für das nächste Geschäftsjahr sein. Als Gäste der Jahreshauptversammlung überbrachten DRK – Kreisgeschäftsführer Michael Kronberg und Kreisbereitschaftsleiter Edgar Gläser ihre Glückwünsche zur Neugründung.
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DRK Bereitschaft Kassel / Wirtheim hat wieder eine Jugendrotkreuzgruppe Seit Anfang September ist es nun offiziell. Die Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes Kassel / Wirtheim hat nun wieder eine Jugendrotkreuzgruppe. "Wir sind mehr als zufrieden mit der Anzahl an Jugendlichen", so Pressesprecher Heiko Wagner, "wir können auf Anhieb elf Jugendliche als offizielle Gründungsmitglieder im JRK begrüßen." Bereits bei dem 40-jährigen Jubiläumsfest Mitte diesen Jahres hatten die Verantwortlichen die Werbetrommel für eine Jugendgruppe kräftig gerührt und nachdem die Bereitschaft im Rahmen der Biebergemünder Ferienspiele einen Nachmittag in Erster Hilfe für die Kinder anbot kamen zum offiziellen Gründungstag Anfang September zahlreiche Kinder.
Das Alter erstreckt sich von zehn bis 17 Jahren. Neben der Ausbildung in Erster Hilfe sollen natürlich auch Spaß und gute Laune dazugehören, sowie Freizeitveranstaltungen durchgeführt werden. "An Ideen ist bereits einiges vorhanden - wir hoffen aber auch auf Vorschläge und Ideen von Seiten der Kinder." so Wagner. Zweimal im Monat treffen sich die Jugendlichen zur Ausbildung - jeden ersten und dritten Montag eines Monats. Als Jugendleiter betreuen die DRK-Mitglieder Tanja und Stephan Heil, sowie Juliane Wagner die JRK-Gruppe.
Katharina Brack - die Kreisbereitschaftsleiterin vom Jugendrotkreuz des KV-Gelnhausen war ebenfalls am Gründungstag zugegen, wünschte der Ortsgruppe viel Erfolg und sicherte Ihre Unterstützung bei den anstehenden Aufgaben zu.
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Erdbeben Pakistan: Rotes Kreuz benötigt 37 Millionen Euro für die ersten Monate Berlin, 11. Oktober 2005 118/05
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Deutsches Rotes Kreuz Bank für Sozialwirtschaft Bankleitzahl 370 205 00 Kontonummer 41 41 41 Stichwort: Erdbeben Pakistan Online-Spenden: www.DRK.de
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Die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung benötigt 37 Millionen Euro, um vier Millionen Menschen, die durch das schwere Erdbeben in Pakistan vom 8. Oktober betroffen sind, drei Monate lang zu versorgen. Dutzende Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften aus aller Welt bringen Soforthilfeeinheiten, darunter ein komplettes Krankenhaus, nach Pakistan. 80 internationale Rotkreuz- und Rothalbmonddelegierte sind als Logistiker, Telekommunikations- , Gesundheits- , Wasser- und Hygieneexperten sowie Fachleute für den Bau von Unterkünften und für Hilfsgüterverteilungen im Erdbebengebiet. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bereitet den Einsatz einer mobilen Gesundheitsstation und einer Trinkwasseraufbreitungsanlage vor.
"In diesem Jahr, in dem eine schreckliche Naturkatastrophe die andere ablöst, zeichnen sich nun die verheerenden Folgen einer weiteren Katastrophe ab: Das Erdbeben im Grenzgebiet zwischen Pakistan, Afghanistan und Indien hat Zehntausende Tote gefordert, Millionen Menschen sind obdachlos. Das wird der größte Einsatz der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung seit der Tsunamikatastrophe Ende letzten Jahres", sagt DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters. "Unsere Teams koordinieren ihre Arbeit mit den Vereinten Nationen und anderen Hilfsorganisationen, um die Hilfe schnellstmöglichst zu den Betroffenen zu bringen".
Tausende Menschen sind noch unter Trümmern begraben. Der Pakistanische Rote Halbmond hat über 1.500 freiwillige Helfer in der nordwestlichen Grenzprovinz Pakistans sowie in Kaschmir im Einsatz. Gebraucht werden vor allem Decken, Zelte, Matratzen, Medikamente und Kochutensilien. Rotkreuz- oder Rothalbmondhelfer aus Deutschland, Norwegen, Dänemark, der Türkei, Iran, Japan und den Vereinten Arabischen Emiraten sind bereits in Pakistan eingetroffen. Der Pakistanische Rote Halbmond hat vor Ort zu Blutspenden aufgerufen und um Geldspenden gebeten.
Am 10. Oktober wurden drei LKW-Ladungen Zelte, Lebensmittel, Decken und Medikamente in der Nordwestprovinz Pakistans verteilt. Momentan sind drei medizinische Teams vom Pakistanischen Roten Halbmond auf dem Weg nach Kaschmir. Dort sollen in den nächsten Tagen elf LKW-Ladungen Zelte, Decken, Lebensmittel und Medikamente verteilt werden. "Zelte und Decken für Katastropheneinsätze werden in Pakistan hergestellt. Uns fehlt nur das Geld, um sie zu besorgen," sagt Dr. Rudolf Seiters.
Nachdem in Indien nun entlegene Dörfer erreicht worden sind, ist die Anzahl der Todesopfer auf über 1.000 gestiegen. Das Indische Rote Kreuz hat 20.000 Decken und 1.400 Zelte bereit gestellt. Die lokalen Rotkreuzverbände in Jamu und in Kaschmir haben 1.000 Decken und 500 Pakete mit Küchenutensilien verteilt. 400 Helfer sind in den am schlimmsten betroffenen Ortschaften Poonch, Rajouri, Baramulla und Uri im Einsatz.
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz hat auf der Internetseite www.familylinks.icrc.org eine spezielle Datenbank eingerichtet, mit deren Hilfe Betroffene Kontakt zu Familienmitgliedern und Freunden herstellen können. Sie ist weltweit in englischer Sprache zugänglich. Für weitere Auskünfte steht der DRK-Suchdienst München unter der Telefonnummer 089 – 68 07 730 zur Verfügung.
Um weiter helfen zu können, ist das Rote Kreuz dringend auf Spenden angewiesen.
Deutsches Rotes Kreuz Bank für Sozialwirtschaft Bankleitzahl 370 205 00 Kontonummer 41 41 41 Stichwort: Erdbeben Pakistan Online-Spenden: www.DRK.de
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