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ARCHIV            DRK - Kreisverband Gelnhausen e.V.
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63571 Gelnhausen

Wasserwacht des Roten Kreuzes Gelnhausen
Einsatzauftrag für Rumänien

Wasserwacht_Logo02Drei Helfer der Wasserwacht Birstein des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Gelnhausen, erhielten heute (28.4.2006) vom Generalsekreteriat aus Berlin den Befehlt, mit dem Rettungsboot in den Südosten von Rumänien aufzubrechen.

Wie Bereitschaftsleiter Edgar Haas und Geschäftsführer Michael Kronberg mitteilen, ist bereits am Donnerstag ein Vor–Alarm beim Kreisverband eingegangen.
Starke Regenfälle und die Schneeschmelze haben in den vergangenen Wochen die Donau in Rumänien über die Ufer treten lassen. Angesichts der weiter dramatischen Lage haben Tausende ihre Häuser in den Hochwassergebieten verlassen müssen.
Experten zufolge hat die Strömungsstärke des Hochwassers so zugenommen, dass die seit Wochen beanspruchten Dämme den Wassermassen nicht mehr standhalten können und auseinanderbrechen.
Am schlimmsten traf es drei Regionen im Südwesten – Caras-Severin, Mehedinti und Dolj, und drei Regionen im Südosten des Landes – Tulcea, Constanta und Calarasi.
Insgesamt haben bis jetzt 13.000 Menschen ihre Häuser verlassen müssen.
Das Rumänische Rote Kreuz wandte sich an das DRK mit der Bitte um Bereitstellung von Rettungsbooten zur Versorgung der noch nicht evakuierten Bevölkerung mit lebensnotwendigen Hilfsmitteln und Lebensmitteln in der Region Tulcea (Donau Delta).

Wasserwacht nach Rumänien

Das DRK entsendet insgesamt drei Rettungsboote, besetzt mit jeweils drei Helfern, nach Rumänien. Neben dem Rettungsboot und den Helfern aus Gelnhausen und Birstein werden durch das Bayerische Rote Kreuz zwei weitere Boote gestellt.

Flachwasserboot der Wasserwacht


Bei den Rettungsbooten handelt es sich um Flachwasserboote, welche sich durch ihre hohe Tragfähigkeit für 10 Personen oder 1,2 Tonnen Gewicht auszeichnen. Sie werden auf einem Trailer von geländegängigen Fahrzeugen gezogen. Das Boot aus Birstein mit den annähernd 20 einsatzbereiten Helfern ist Bestandteil des Wasserrettungszuges des DRK Landesverbandes Hessen. Normalerweise versehen die Helfer an den Wochenenden im Sommer den Wasserrettungsdienst am Stausee in Ahl und stehen dem Katastrophenschutz zur Verfügung.

„Es ist ein gutes Gefühl für das Rote Kreuz, dass die ständigen Übungen und der Einsatz an Material und Geldern sich jetzt auszahlen,“ so Kreisgeschäftsführer Michael Kronberg.
Auch wenn die Überflutungen an der Donau bereits aus dem Bewusstsein der meisten Menschen verschwunden seien, sei das Rote Kreuz ein verlässlicher Partner im Katastrophenfalle. „Wir müssen weiter für die ehrenamtliche Arbeit im DRK werben.“
Seinen besonderen Dank richtet Kronberg an die Arbeitgeber der Helfer, die für den einwöchigen Einsatz kurzfristig freigestellt wurden.

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DRK Empfang zum Weltrotkreuztag
Erinnerung an Henri Dunant- Großer ehrenamtlicher Einsatz

Mit einem Empfang hat das DRK Gelnhausen den „Welttag des Roten Kreuzes „ am 08. Mai gefeiert, ein Gedenktag, der an den Rot-Kreuz-Gründer Henri Dunant erinnert.
Zahlreiche Gäste waren der Einladung des DRK in das Rot-Kreuz-Haus in Gelnhausen gefolgt. Freunde, Förderer, Partner und Gönner waren geladen.

Weltrotkreuztag202Der Kreisverbandsvorsitzende Heiner Kauck sprach deshalb auch von „ einer Art Neujahrsempfang im Mai“. Diese Einladung soll Impulse geben, um die Betätigungsfelder des DRK noch stärker ins Bewusstsein zu rücken.
Denn neben dem hauptamtlichen Rettungsdienst gibt es in vielen Sparten ehrenamtliche Mitarbeiter. Nicht nur bei Großveranstaltungen seinen sie im Einsatz, auch bei plötzlichen Notsituationen oder Katastrophen. Unter dem Leitsatz „ Den Menschen Helfen- dem Frieden dienen“ sei viel Leid zumindest gemindert worden. Deshalb sei er, der 1957 beigetreten ist, auch heut noch mit Überzeugung und Begeisterung dabei.


Der Geschäftsführer des DRK Kreisverbands, Michael Kronberg, sprach rückblickend von einem „erfolgreichen Jahr“.
Er nannte die gelungene Sanierung und Umgestaltung der Ambulanten Dienste und Sozialstationen sowie ein gutes Ergebnis im Rettungsdienst und Krankentransport. Hier wurden neben den acht bestehenden Rettungswachen vier weitere Stellplätze in Steinau an der Straße, Wächtersbach, Somborn und Hain-Gründau eingerichtet.
Dies schaffe bei Notfällen kürzere Anfahrtszeiten und verbessere so die Hilfsfrist und somit die Versorgung der Bürger.
Mittlerweise stehen 125 Rettungsassistenten, Rettungssanitäter und Rettungshelfer mit 24 Fahrzeugen für die Notfallpatienten bereit und fuhren im vergangenen Jahr 20.000 Einsätze.
„Erst vor vier Wochen erhielten wir von der unabhängigen Prüfungsgesellschaft DQS erneut das Zertifikat für unser Qualitätsmanagement-System im Rettungsdienst“. In den Ambulanten Diensten versorgen derzeit 33 Schwestern durchschnittlich 250 Patienten im Monat.
„Sie sind ein Garant für den ausgezeichneten Rut, den sich das Rote Kreuz in der Bevölkerung erworben hat“.
Der Kleiderladen funktioniere und in der Breitenausbildung und Kursarbeit wurden im vergangenen Jahr mit 167 Angeboten 2500 Menschen erreicht.
Neuer Schwung sei auch in die klassische Rotkreuzarbeit gekommen. In vielen Ortsvereinigungen und Bereitschaften konnten neue Mitglieder und aktive Helfer gewonnen werden. So wurden verstärkt ehrenamtliche Besuchsdienste möglich sowie Angebote der allgemeinen Gesundheitsförderung. Den Mitarbeiterinnen Rita Götz, Marianne Herbert und Birgit Kümmer dankte Herr Kronberg für das Herrichten des Raums für den Empfang.
Pflegedienstleiterin Gaby Grimm gab einen Überblick zu diesem Arbeitsfeld und Kreisbeigeordnete Sigrid Schindler, die selbst Mitglied ist, unterstrich ihre Verbundenheit und die große Leistung, die hier beim Dienst am Nächsten erbracht werde.
Der Schlüchterner Kreisvorsitzende Klaus Ommert sprach kollegiale Grußworte und schließlich gab es im Rahmen des Empfangs noch eine Ehrung für Matthias Benatzky: Der Kreisvorsitzende Kauck und Geschäftsführer Kronberg dankten ihm für seinen ehrenamtlichen Einsatz. Er war 15 Jahre lang Bereitschaftsleiter der Ortsvereinigung Gelnhausen und über fünf Jahre lang zusätzlich Zugführer des 3. Betreuungszugs des Kreisverbands. Hier wirkte er unter anderem bei Katastropheneinsätzen wie dem Hochwasser in Dresden mit.

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Gäste zum Weltrotkreuztag
Gäste zum Weltrotkreuztag
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